Simbro Wheels

1. Herkunft, Ausbildung, berufliche Stationen, selbstständig seit…etc..

1.1. Persönliches

Gebürtiger Baldramsdorfer, Baujahr 1967 verheiratet mit Frau Evelyn (aus Molzbichl)
Kinder: Armin (12 J.) und Tochter Romy ( 9 J.)
Wohnhaft: Baldramsdorf / Sternzeichen: Schütze
Persönliche Werte: Offenheit, Humor, Familiensinn, Geselligkeit, Erfinder & Pioniergeist, Vertrauen & Verlässlichkeit
Motto: There is nothing like make things better
Hobbies: Fliegerei bzw. Pilot, Sport, Kochen & Essen, Malen & Zeichnen, Lesen

1.2. Ausbildung

Nach meiner Matura am BG in Spittal Drau und dem Präsenzdienst ging ich 1987 nach Graz um an der technischen Universität das Studium für Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurswesen zu beginnen.

1.3. Werdegang

Nach dem Studium begann ich als Entwicklungsingenieur bei Magna in Graz und dann als Projektleiter für innovative Projekte wie z.B. alternative Fahrzeugantriebe (E-Auto, Wasserstoff) und XDrive Allrad. Mein bisheriger beruflicher Höhepunkt war der Job als R&D Manager bei  Magna International um für Frank Stronach und einzelne Magna Firmen Ideen zu entwickeln und innovative Projekte zu begleiten.

2010 bin ich aus familiären Gründen ins Program Management zu Lam Research nach Villach (ehemals SEZ) gewechselt, bis ich Anfang 2012 den Entschluss gefasst habe mit dem Ingenieurbüro XipeX Engineering selbständig zu werden.

1.4. Firmengründung

Seit 2012 verschiedentlicher Einsatz für renommierte Firmen wie z.B. ZF Friedrichshafen, Magna, Mahle, Eberspächer, Liebherr, Harman Becker, Audi, Porsche, VW und kleinere innovative Ingenieurprojekte sowie dem Start Up Thema “Simbro Wheels”

2. So ist die Idee von Simbro Wheels entstanden

2.1. Problem erkennen

Vor etlichen Jahren hatte ich als Autofahrer eine Beinahekollision mit einem Inline Skater. Dieser fuhr am Gehsteig leicht abwärts und hatte offensichtliche Probleme mit dem Abbremsen.

Zur Entspannung kritzle ich gerne in meinen Skizzenbüchern, mache mir Notizen und Skizzen. Es macht ganz einfach Spaß über Problemlösungen und Ideen zu tüfteln. Seit diesem Beinahe-Crash beschäftigte ich mich auch mit dem Thema „Bremsen“.

2.2. Idee generieren

Irgendwann wird aus dem ganzen Sammelwerk aus Notizen und Skizzen dann ein Konzept, welches funktionieren könnte, das Baby nimmt Gestalt an. Ein schönes Gefühl. Man investiert dann gerne einige Zeit, wenn man nachts den ersten Prototypen in der eigenen Werkstatt baut.

Nach den ersten Prinzipversuchen erfolgte die Patentanmeldung der Idee 2012, und dann ab 2014 der Start als ernsthaftes Projekt, allerdings mit Unterbrechungen.

3. Unser erstes Produkt, die SimBrake

3.1. Herkömmliche Bremstechniken

Jeder der mal auf Rollschuhen unterwegs war weiß, wie schwierig es sein kann mit diesen die Geschwindigkeit zu kontrollieren oder stehen zu bleiben. Oft sind Stürze die Folge. Es gab schon dutzende Versuche dieses Problem zu lösen, wobei nur der herkömmliche Gummistoppel als Bremse übrigblieb. Dieser funktioniert zwar prinzipiell hat aber gravierende Nachteile und wird deshalb von den Kunden oft entfernt oder gar nicht verwendet. Geübte Skater bremsen mit dem sog. T-Stop oder Power Stop, aber auch dort gibt es Nachteile.

3.2. Besonderheiten

3.2.1. Einfache Steuerung

Ein wesentliche Eigenschaft der Bremsen ist die einfache Anwendung indem man wie im Schneepflug oder in der Kurve bremsen kann. Ganz ähnlich dem Skifahren oder beim Eislaufen. Die Ferse wird nach außen gedrückt und steuert damit die Bremsrolle (“SimBrake”). Mit ein bisschen Können und Speed kann man damit sogar etwas “driften”.

3.2.2. Inneliegende Mechanik

Die seitliche Fersenkraft erzeugt über eine innenliegende Mechanik (Kupplung, Hebel, Backen) der Rolle eine selbstverstärkende Bremskraft, wobei die Bremskraft aus der Rotationsenergie der Rolle erzeugt wird.

3.2.3. Effektivität und Sicherheit

Eine weitere Besonderheit ist die geringe Betätigungskraft sowie ein mechanischer ABS- Effekt, d.h. die Rolle blockiert nicht bei einer zu starken Bremsung. Weiterer Vorteil ist ein geringer Verschleiß der Rollen, weil die Bremsenergie über die Bremsbacken abgebaut wird.

4. So entstand der Name der SimBrake

4.1. Namensfindung     

Das war nicht schwierig, mit Freunden und einer Flasche Rotwein. Simple Brake Original, also die einfache, originale Bremse für den Rollsport

Nachdem ich noch mehrere Folgeprodukte in der Schublade habe wie z.B. den E-Wheels und den Super Wheels etc. ist der Vermarktungsname der Bremse „SimBrake“  –  steht also für simples Bremsen.

5. Wo sind die Simbro Wheels erhältlich?

5.1. Online Webshop

Wir stehen erst am Anfang, aber man kann die SimBrakes bei uns im Webshop (https://simbro-shop.com/) oder per E-Mail bestellen.

5.2. Alpe Adria Skates Shop

Wir denken auch daran für den Raum Kärnten, Süd- und Osttirol einen kompetenten Rollsporthandel aufzuziehen. Zwischen dem Lauf- und Radsport ist der Rollsport (wie z.B Cross Skates oder Skating) eine sehr gesunde Sportart inmitten der Natur. Vielleicht erlebt diese schöne Sport- und Freizeitaktivität in Kärnten als Tourismusland wieder mehr Zuspruch.

5.3. Lokaler Handel

Wir haben hier in Spittal schon mit einzelnen Sporthändlern bzw. -ketten Kontakt aufgenommen und nachgefragt, ob sie Interesse an einer Kooperation in Sachen Rollsport haben.

6. Können diese Bremsen auf handelsübliche Inlineskates montiert bzw. nachgerüstet werden?

Die SimBrake ist kompatibel mit allen gängigen Marken wie Rollerblade, K2, Fila, Powerslide etc. Allerdings kann man sie nicht auf Billigwaren mit Kunstoffschienen montieren. Wir empfehlen auf jeden Fall gute Skates zu kaufen. Wir beraten da auch gerne bzw. können besonders geeignete Modelle empfehlen.

7. So sehen unsere weiteren Ziele aus!

7.1. Simbro Wheels

Die neuartige “SimBrake” muss jetzt eine erfolgreiche Markteinführung schaffen. Parallel arbeiten wir schon intensiv an neuen Ideen. Simbro Performance Wheels setzt sich zum Ziel eine prägende Marke für innovative Komponenten im Rollsport und der sog. Mikromobilität zu werden. Mehr Spaß, Komfort und Sicherheit. Die “SimBrake” ist das erste Produkt und es warten noch eine Reihe neuer “SimX” Komponenten mit spannenden Eigenschaften auf eine zeitnahe Umsetzung.

7.2. XipeX Engineering

Gehen wir mal davon aus das “Simbro Wheels” eine Erfolgsgeschichte wird, dann möchte ich persönlich wie bisher als Berater, Ingenieur und Manager aktiv sein. Zum anderen gibt es noch ein paar gute Produktideen bzw. “Babies” die auf eine Umsetzung warten.

8. Haben Sie Kompagnons, wie groß ist ihr Team?

8.1. Kompagnons bzw. Gesellschafter

Das Ingenieurbüro XipeX ist seit seinem Bestehen ein Einzelunternehmen, wobei das Start Up Projekt Simbro Wheels jetzt ausgegliedert und in eine neue GmbH eingebracht wird. Anfangs war ein Freund mit dabei, aber man muss so ein Projekt wie dieses irgendwann 100%ig durchziehen und Geld investieren. Das ist ein schwieriges Kapitel.

8.2. Team

An der Serienentwicklung der SimBrake haben 2-3 junge Ingenieure von FH und TU mitgearbeitet. 2018 waren wir bei XipeX insgesamt 5 interne Mitarbeiter. Als professioneller Projektleiter, Ingenieur und Berater im internationalen Umfeld der Automobilindustrie macht es mir große Freude in Teams oder Netzwerken an gemeinsamen Zielen zu arbeiten. Von daher habe ich sehr viel zu tun. Aktuell sind wir gerade dabei ein Verkaufs- und Produktionsteam zu organisieren.
Ich kooperiere auch sehr gerne mit der FH Villach in punkto Masterarbeiten und Praktika. Es ist sehr wichtig junge Leute in technische Berufe bringen und den Absolventen interessante Projekte und Möglichkeiten zu bieten.

Unser Team besteht aus

  • Peter Bodner
    (Founder) Research and Development

  • Evelyn Bodner
    Finance Controlling

  • Clemens Radatz
    Production; Sale, Marketing and Development

  • Daniel Lott
    Social Media, Webmanager and Teamrider

9. Die Show: 2 Minuten 2 Millionen

Simbro Wheels Die Story 2Minuten 2Millionen (c) Gerry Frank
Simbro Wheels Die Story 2Minuten 2Millionen (c) Gerry Frank

9.1. Begründung

Es war keine langfristig geplante, sondern eine impulsive Entscheidung. Mit der Einreichung des Projekts über die Puls4 Webseite ist so etwas auch schnell erledigt.
Bei mir war es wohl eine Portion Neugier, der Wunsch nach einem Investor, sowie das Bestreben die “SimBrakes” einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.